Es hat angefangen....2001..mein Sohn hat sich
eine Katze gewünscht . Ich hatte mehrere Katzenaustellungen
mit ihm besucht, Katzenbücher gewälzt und zum Schluß
stand fest: Wir möchten eine Birmakatze. Sie sind besonders
für Kinder geeignet, da sie verspielt neugierig sind und mit
andere Tierarten auch gut zurecht kommen.
So ist unsere Lilly bei uns eingezogen.
Sie hat uns gleich verzaubert. Sie hat Gäste mit Neugier
und lauten Miauen begrüßt. Sie hat meinen Sohn gleich
als ihr „eigenes Kitten“ behandelt, mit allem drum
dran. Sie wußte früher als ich wenn mein Sohn krank
geworden ist. Sie hat sich gleich zu seinen Kopf gelegt und ist
solange nicht weggegangen bis sein Fieber runtergegangen ist.
Da ihr Wesen mich so faszieniert hat, habe ich immer mehr über
Birmas gelesen mit Züchter gesprochen und zum Schluß
hat mich der Birmavirus befallen. So hat meine züchterische
„Laufbahn“ angefangen. Kleine Kätzchen aufwachen
zu sehen ist ein Erlebnis, das man immer wieder erleben möchte.
Mit der Zeit habe ich immer mehr eigene Vorstellungen über
das für mich gewünschte Aussehen und Wesen von Birmakatzen
entwickelt. Ich habe sehr fröhliche und auch sehr bittere
Erfahrungen gesammelt sowohl mit den Birmchen als auch mit „befreundeten“
Züchtern...bis eines Tages nach lang Krankheit feststand:
Ich habe Katzenhaarallergie.
Wer schon selber Katzen gezüchtet oder als Liebhabertier
besessen hat weiß was so eine Diagnose bedeutet. Momentan
Kämpfe ich mit der Allergie und hoffe möglichst bald
wieder züchten zu können und niedliche kleine Wattebällchen
um mich herumtoben zu sehen.